Leben mit Baby - die Macht bewusster Anfänge     

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Inhaltsverzeichnis

Sichere Bindung – eine kleine Einführung

 

Sichere Bindung wirkt oft wie ein leises Alphabet, das sich nicht auf einmal zeigt, sondern Buchstabe für Buchstabe im Körper eines jungen Menschen entsteht. In den Bewegungen des Alltags, im Atem eines Augenblicks, in der Art, wie Nähe gehalten werden kann. Sie formt Orientierung, Verlässlichkeit und jene innere Weite, aus der später Mut und Neugier wachsen.

Diese Sammlung von Videos erzählt davon, wie dieses Alphabet lesbar wird: wie Wahrnehmung sich ordnet, wie Gewicht gehalten wird, wie ein Baby prüft, was trägt, lange bevor Worte verfügbar sind. Manchmal genügt ein stiller Moment, damit sich die Bedeutung von Sicherheit zeigt – so unspektakulär, dass man fast darüber lächeln kann, wie sehr sie das ganze Leben prägt.

Hier wird sichtbar, wie sichere Bindung entsteht, welche Haltung sie nährt und warum sie für den Lebensverlauf eines Menschen eine solche Schlichtheit und zugleich eine solche Tiefe besitzt. Jede Sequenz öffnet ein weiteres Zeichen dieses frühen Alphabets, so dass die Struktur hinter dem Offensichtlichen erkennbar wird.

Und vielleicht zeigt sich dabei beiläufig, dass Bindung weniger ein Konzept ist als ein gelebter Tonus: ein feiner Zusammenhang zwischen Körper, Raum und Beziehung, der ein Leben lang mitschwingt.

Wie Bewegung die sichere Bindung vorbereitet

In diesem Webinar wird sichtbar, wie frühe Bewegungsmuster eine Art inneren Kompass bilden. Schon bevor Sprache entsteht, organisiert sich der kleine Körper über Drehen, Strecken, Drücken und Loslassen. Diese Bewegungen wirken unscheinbar und tragen doch erstaunlich viel Bedeutung.
Manchmal scheint es, als wüsste der Körper längst, was er braucht, während der Kopf noch nach Worten sucht. In solchen Momenten zeigt sich, dass Bindung nicht beginnt, wenn man darüber spricht, sondern lange davor – in den leisen Rhythmen, die ein Baby sich selbst schenkt.

Bindung durch Berührung – Wo Nähe greifbar wird

Dieses Webinar widmet sich der Frage, wie Berührung das innere Gleichgewicht eines Babys prägt. Hautkontakt schafft Orientierung, noch bevor der Blick scharf wird oder die Welt klare Konturen annimmt. Druck, Temperatur und kleine Veränderungen in der Geschwindigkeit erzählen Geschichten, die ein Baby erstaunlich gut versteht.
Berührung wirkt dabei nicht nur beruhigend, sondern ordnet. Sie zeigt, dass Nähe nicht laut sein muss, um zu wirken. Oft genügt eine Hand, die einfach da bleibt, während der Rest der Welt sich beeilt.

Lämge: 0:45:00

Meditation: 0:07:30

Ansrache: 0:12:22

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Wie Bewegung die sichere Bindung vorbereitet

In diesem Webinar wird sichtbar, wie frühe Bewegungsmuster eine Art inneren Kompass bilden. Schon bevor Sprache entsteht, organisiert sich der kleine Körper über Drehen, Strecken, Drücken und Loslassen. Diese Bewegungen wirken unscheinbar und tragen doch erstaunlich viel Bedeutung.
Manchmal scheint es, als wüsste der Körper längst, was er braucht, während der Kopf noch nach Worten sucht. In solchen Momenten zeigt sich, dass Bindung nicht beginnt, wenn man darüber spricht, sondern lange davor – in den leisen Rhythmen, die ein Baby sich selbst schenkt.

Lämge: 0:45:00

Meditation: 0:07:30

Ansrache: 0:12:22

Wie Bewegung die sichere Bindung vorbereitet

In diesem Webinar wird sichtbar, wie frühe Bewegungsmuster eine Art inneren Kompass bilden. Schon bevor Sprache entsteht, organisiert sich der kleine Körper über Drehen, Strecken, Drücken und Loslassen. Diese Bewegungen wirken unscheinbar und tragen doch erstaunlich viel Bedeutung.
Manchmal scheint es, als wüsste der Körper längst, was er braucht, während der Kopf noch nach Worten sucht. In solchen Momenten zeigt sich, dass Bindung nicht beginnt, wenn man darüber spricht, sondern lange davor – in den leisen Rhythmen, die ein Baby sich selbst schenkt.

Länge: 0.36.50 Stunden

Meditation: 0.10.30 h

Vortrag: 0.16.48 h

Wie Schwerkraft Bindung organisiert

Hier wird erforscht, wie der Körper Halt findet, lange bevor Beziehung bewusst erlebt wird. Schwerkraft wirkt stetig, unspektakulär und gerade deshalb zuverlässig. Wenn ein Baby sinkt, zeigt es ein tiefes Vertrauen in das, was trägt.
Gewicht zu spüren ist eine der einfachsten und zugleich eindrucksvollsten Erfahrungen. Manchmal reagiert das Nervensystem schneller als jeder Gedanke und lässt Spannung los, ohne Rücksprache zu halten. In solchen Momenten wird deutlich, dass Bindung auch etwas Physikalisches ist: ein Sich-Anlehnen an die Erde selbst.

Länge: 0.36.50 Stunden

Meditation: 0.10.30 h

Vortrag: 0.16.48 h

Sichere Bindung – wie entsteht sie? (Raum & Nähe)

Dieses Webinar betrachtet, wie räumliche Bedingungen das Erleben eines Babys formen. Nähe und Distanz sind keine abstrakten Begriffe, sondern fühlbare Zustände, in denen Orientierung entsteht. Ein klarer Raum kann mehr Sicherheit geben als viele Anleitungen.
Oft genügt es, den Raum etwas zu beruhigen, damit sich innen etwas sortiert. Ein Baby nimmt solche Veränderungen mit einer Genauigkeit wahr, die manchmal überrascht. In dieser feinen Abstimmung zwischen Raum, Körper und Zuwendung zeigt sich, wie Sicherheit wächst.

Länge: folgt ab 20. Dez 2025

Meditation: 0.10.30 h

Vortrag: 0.16.48 h

Folgt im Januar 2026

Länge: 0.36.50 Stunden

Meditation: 0.10.30 h

Vortrag: 0.16.48 h

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Warum gibt es »Leben mit Baby«?

Manchmal entsteht ein Projekt aus einer einfachen Beobachtung. So ist es hier gewesen.
 Die ersten Monate eines Babys sind leise. Und gerade deshalb werden sie oft überhört.

In dieser Stille geschieht jedoch mehr, als Worte erfassen können.
Ein Baby orientiert sich über Bewegungen, über Atem, über Nähe und über kleine Rhythmen, die sich wie von selbst ordnen. Vieles davon bleibt unsichtbar, obwohl es das Fundament für spätere Sicherheit bildet.

»Leben mit Baby« entstand aus dem Wunsch, diesem frühen Wissen einen Raum zu geben. Nicht als Theorie, sondern als eine Art behutsame Beschreibung dessen, was im Körper des Babys bereits geschieht. Es ist erstaunlich, wie viel ein Kind schon versteht, lange bevor es geboren wird. Und manchmal wirkt es, als würde der kleine Körper bereits viel früher wissen, worum es im Leben geht.

Dieses Projekt sammelt diese frühen Wahrnehmungen, Bewegungen und Begegnungen – und macht sie sichtbar. Nicht, um etwas zu verbessern, sondern um das Wertvolle verständlich zu machen, das ohnehin schon da ist.

Vielleicht genügt es manchmal, die ersten Monate einmal anders zu betrachten.
Oft zeigt sich dann, dass Bindung nicht erst beginnt, wenn man sie benennen kann,
sondern in dem Moment, in dem ein kleiner Körper die Welt zum ersten Mal spürt.

Länge: 0:45:00

Zitate

Was nicht gefühlt werden darf, wird nicht verarbeitet – und was nicht verarbeitet ist, wird weitergegeben.“ – Dr. Bruce Perry, US-amerikanischer Kinderpsychiater und Trauma-Experte, bekannt für seine Arbeit über kindliche Gehirnentwicklung und frühe Stressverarbeitung.

 

„Was wir in den ersten Lebensjahren versäumen, können wir später kaum nachholen – was wir dort geben, bleibt ein Leben lang.“ – Prof. Dr. Joachim Bauer, Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut, bekannt für seine Forschung zu Empathie, Beziehung und Hirnentwicklung.

 

„Die sichere Bindung eines Kindes ist kein Bonus – sie ist eine Notwendigkeit für die gesunde Entwicklung seines Gehirns.“ – Prof. Dr. Karl Heinz Brisch, Kinder- und Jugendpsychiater, Begründer des SAFE®-Programms zur frühen Bindungsförderung.

 

„Ein Kind braucht nicht Belehrung, sondern eine Beziehung, in der es sich selbst als wirksam und bedeutsam erfahren kann.“ – Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher und Bildung Visionär, der sich für Potenzialentfaltung und beziehungsorientierte Pädagogik einsetzt.

 

„Was das Kind fühlt, bevor es Worte hat, bestimmt, wie es später die Welt versteht.“ – Dr. Bruce Lipton, Zellbiologe und Epigenetik-Pionier, erforscht die Auswirkungen früher Erfahrungen auf Zellprogrammierung und Gesundheitsentwicklung.

 

 

Literatur

1)  Main, M., & Hesse, E. (1990). Parents’ unresolved traumatic experiences are related to infant disorganized attachment status: Is frightened and/or frightening parental behavior the linking mechanism? In Greenberg, Cicchetti & Cummings (Hrsg.), Attachment in the Preschool Years. 

 Prof. Dr. Joachim Bauer

  •  „Warum ich fühle, was du fühlst“ - Ein Buch über die neurobiologischen Grundlagen von Empathie und sozialen Beziehungen.
  • „Das Gedächtnis des Körpers“ - Erforscht, wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene beeinflussen.
  • "Prinzip Menschlichkeit“ - Diskutiert die Bedeutung von Kooperation und Mitgefühl für die menschliche Gesellschaft.
  •  „Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens“ - Untersucht die Fähigkeit des Menschen zur Selbstregulation und Entscheidungsfreiheit.
  • „Wie wir werden, wer wir sind“ - Beschreibt die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz.
  • „Das empathische Gen“ - Beleuchtet die Rolle von Empathie in der menschlichen Evolution und Gesellschaft.

 Prof. Dr. Karl Heinz Brisch

  • „Bindungsstörungen: Von der Bindungstheorie zur Therapie. - Ein Standardwerk über die Entstehung und Behandlung von Bindungsstörungen.
  • „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ - Ein Präventionsprogramm zur Förderung sicherer Bindungen zwischen Eltern und Kindern.
  • „Bindung und psychische Störungen. - Untersucht den Zusammenhang zwischen Bindungserfahrungen und psychischen Erkrankungen.
  • „Bindung und emotionale Gewalt“ - Analysiert die Auswirkungen emotionaler Vernachlässigung auf die Bindungsentwicklung.
  • „Bindung und Jugend“ - Fokussiert auf die Bedeutung von Bindung in der Adoleszenz.
  • „Bindung und Psychosomatik“ - Erforscht die Verbindung zwischen Bindungserfahrungen und psychosomatischen Beschwerden.

Prof. Dr. Gerald Hüther

  • „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. - Ein Leitfaden zum besseren Verständnis der Funktionsweise des Gehirns.
  • „Die Evolution der Liebe. - Erforscht die biologische Basis von Liebe und sozialen Bindungen.
  • „Biologie der Angst“ - Untersucht, wie Stress und Angst das Gehirn beeinflussen.
  • „Was wir sind und was wir sein könnten“ - Ein Aufruf zur Entfaltung des menschlichen Potenzials.
  • „Jedes Kind ist hoch begabt“ - Betont die individuellen Talente jedes Kindes und wie man sie fördern kann.
  • „Wie Kinder heute wachsen“ (mit Herbert Renz-Polster). -Ein Blick auf die kindliche Entwicklung in der modernen Gesellschaft.

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